Fahrzeugdaten eingeben
| Kostenart | E-Auto | Verbrenner |
|---|---|---|
| Kraftstoff / Strom | ||
| Kfz-Steuer | ||
| Versicherung | ||
| Wartung & Service | ||
| Jährliche Gesamtkosten |
⚡ Profi-Tipp: Vergessen Sie die Anschaffungskosten der Ladeinfrastruktur nicht: Eine Wallbox kostet inklusive Installation typischerweise 1.000–2.500 €, kann aber durch steuerliche Abschreibungen (gewerbliche Nutzung) oder Förderprogramme teilweise kompensiert werden. Rechnen Sie die Wallbox-Kosten auf die geplante Nutzungsdauer um, um die echten Jahreskosten zu ermitteln.
Was der Vergleich enthält — und was nicht
Dieser Rechner vergleicht die laufenden Jahreskosten von Elektroauto und Verbrenner: Energie- bzw. Kraftstoffkosten, Kfz-Steuer, Versicherung sowie Wartung und Service. Er ist bewusst als Betriebskosten-Vergleich angelegt, nicht als vollständige Investitionsrechnung. Folgende Punkte fließen nicht automatisch ein und sollten Sie bei einer Kaufentscheidung zusätzlich berücksichtigen:
- Wertverlust / Abschreibung: Die Kaufpreisfelder dienen nur zur Einordnung, nicht zur Amortisationsrechnung — Wiederverkaufswerte unterscheiden sich stark nach Modell, Marke und Marktlage.
- Finanzierungskosten: Zinsen bei Kredit- oder Leasingfinanzierung sind nicht enthalten.
- Ladeinfrastruktur: Anschaffung und Installation einer Wallbox (siehe Profi-Tipp oben) werden nicht automatisch auf die Jahreskosten umgelegt.
- Förderungen und Rabatte: Regionale Kaufprämien, THG-Quotenerlöse oder Versicherungsrabatte für E-Autos sind nicht standardmäßig eingerechnet — tragen Sie sie bei Bedarf manuell in die Versicherungs- oder Steuerfelder ein.
Warum die Kfz-Steuer beim E-Auto häufig bei 0 € liegt
Reine Elektrofahrzeuge sind bei Erstzulassung bis Ende 2030 zehn Jahre lang von der Kfz-Steuer befreit; diese Regelung wurde im Dezember 2025 bis zum Jahr 2035 verlängert. Deshalb steht das Steuerfeld für das E-Auto standardmäßig auf 0 €. Prüfen Sie bei einem Fahrzeug außerhalb dieses Zeitfensters oder bei Sonderfällen (z. B. Plug-in-Hybride) die für Ihr Fahrzeug geltende Regelung und passen Sie den Wert entsprechend an.
Sensitivitäts-Szenarien: Wie stark ändert sich das Ergebnis?
Das Ergebnis reagiert am stärksten auf drei Stellschrauben — es lohnt sich, mit den Eingaben zu experimentieren, statt sich auf ein einziges Ergebnis zu verlassen:
| Stellschraube | Effekt auf das Ergebnis |
|---|---|
| Jahresfahrleistung | Je mehr Kilometer, desto stärker wirkt sich der Energiekosten-Vorteil des E-Autos aus — bei sehr geringer Fahrleistung schrumpft der Abstand. |
| Anteil Heimladen vs. öffentliches Laden | Ein hoher Anteil teuren öffentlichen Ladens kann den Kostenvorteil spürbar verringern oder sogar umkehren. |
| Kraftstoffpreis (Verbrenner) | Steigt der Kraftstoffpreis, vergrößert sich der Kostenvorteil des E-Autos entsprechend; bei sinkenden Preisen verkleinert er sich. |
Testen Sie insbesondere einen niedrigen und einen hohen Heimlade-Anteil sowie eine geringe und eine hohe Jahresfahrleistung, um die Bandbreite möglicher Ergebnisse für Ihre eigene Situation einzuschätzen.
Rechenbeispiel
Mit den Standardwerten des Rechners (15.500 km Jahresfahrleistung, E-Auto mit 15,5 kWh/100km bei 80% Heimladen zu 32 ct/kWh und 20% öffentlichem Laden zu 48 ct/kWh, versus Verbrenner mit 7,5 l/100km zu 1,79 €/l) liegen die reinen Energiekosten des E-Autos üblicherweise deutlich unter denen des Verbrenners. Da Versicherung und Wartung je nach Fahrzeugklasse variieren, tragen die Betriebskosten-Positionen zusätzlich zum Gesamtbild bei — nutzen Sie das Formular oben, um das Ergebnis mit Ihren eigenen Fahrzeugdaten nachzuvollziehen.
Häufige Fragen zum Jahreskosten-Vergleich
Versicherer kalkulieren nach Typklasse, Schadenshistorie des Modells, Fahrzeugwert und Reparaturkosten (u. a. Akku- und Elektronikkomponenten). Die Werte im Rechner sind editierbare Richtwerte — für ein präzises Ergebnis nutzen Sie Ihr eigenes Versicherungsangebot.
Stark: Ein hoher Anteil öffentlichen (teureren) Ladens kann den Energiekostenvorteil des E-Autos erheblich schmälern. Details zur Kostenlogik je Ladeort liefert der Ladekosten-Rechner.
Der Energiekosten-Vorteil pro Kilometer bleibt zwar bestehen, fällt in absoluten Euro-Beträgen bei wenigen Jahreskilometern aber geringer aus. Bei sehr geringer Fahrleistung sollten Anschaffungskosten und Wertverlust stärker in die Gesamtbetrachtung einfließen, als es dieser reine Betriebskosten-Vergleich abbildet.
Dieser Rechner bildet bewusst nur die laufenden Betriebskosten ab, nicht den Wertverlust. Wiederverkaufswerte hängen stark von Modell, Marktentwicklung und Batteriezustand ab und lassen sich nicht seriös pauschalisieren — für eine vollständige Kaufentscheidung sollten Sie aktuelle Restwertprognosen für Ihr konkretes Modell zusätzlich einholen.
Die hier verglichenen Betriebskosten (Energie, Steuer, Versicherung, Wartung) fallen bei Leasing grundsätzlich ähnlich an. Leasingraten selbst sind jedoch nicht Teil dieses Rechners, da sie stark von Laufzeit, Anzahlung und individuellem Vertrag abhängen — für einen vollständigen Kostenvergleich bei Leasing addieren Sie die monatliche Rate separat zu den hier berechneten Betriebskosten.